Abnehmen am Bauch

Der Bauch ist für viele Menschen eine Problemregion. Können Arme, Beine und Gesicht einem ungesunden Lebenswandel noch vergleichsweise lange standhalten, beim Thema Bauchfett wird es schnell ernst. Dabei ist es spielend einfach, am Bauch abzunehmen und den Körper in eine gute Allgemeinverfassung zu bringen. Hierfür müssen nur zwei grundsätzliche Faktoren sorgfältig beachtet werden.

Der menschliche Körper

Der menschliche Körper ist ein biochemisches System, das nach einer perfekten Auslastung strebt und mögliche künftige Engpässe durch Vorsorge präventiv bekämpft. Wer seinen Körper nicht bewegt, darf nicht erwarten, dass der Körper sich in seinen Funktionen auch nach den Wünschen des Sportmuffels richtet. Stets um sein Wohlergehen bemüht, beugt der Körper mit evolutionär bedingten Präventivmaßnahmen einem Mangel an Nahrung vor. So kommt es, dass wenig Sport bei einer gleichzeitig überdurchschnittlichen Versorgung an Kalorien zu einer Einlagerung von Fettreserven im Gewebe führt. Diese dienen zur Vorsorge für vom Körper erwartete Hungerperioden. Für uns sind sie jedoch nur unästhetische Pölsterchen, die keineswegs unserem Ideal von einem schönen und ansprechenden Körper entsprechen.

Den Körper wieder aktivieren

Um den Fettpolstern den Kampf anzusagen, muss der Körper wieder aktiver werden. Die Beanspruchung der Muskulatur führt zu einem erhöhten Verbrauch von ATP. Dieses wird im Zusammenspiel mit Zucker und Kohlenhydraten vom Körper hergestellt. Hat der Körper sein Pensum an Kohlenhydraten erschöpft, müssen die Reserven, also das Fett, angezapft werden. Sport verursacht darüber hinaus eine bessere Durchblutung und kurbelt den Stoffwechsel an. Auf diese Weise können Nährstoffe besser verwertet werden. Dies fördert nicht nur Gesundheitsaspekte wie die Immunabwehr oder die Herzstärke, sondern gestaltet den Stoffhaushalt effizienter. Unnütze Fettreserven werden beim Sport einfach und schnell verbrannt.

Das perfekte Workout

Geschmäcker sind verschieden. Auch bei der Wahl der Trainingsmethode. Ob Sie schwimmen, laufen oder Krafttraining betreiben, kontinuierliche Bewegung hilft Ihnen dabei, Fett abzubauen. Jedoch gibt es grundsätzliche Voraussetzungen, die ein Training besonders produktiv gestalten. So liegt zum Beispiel gerade beim Krafttraining die Würze in der Kürze. 20 – 30 Minuten am Tag reichen, um durch das Workout und das anschließende Nachbrennen gehörig zu verbrennen. Bei Ausdauersportarten besteht das Geheimnis in einer möglichst gleichmäßigen Beanspruchung, d.h. Phasen, in denen dasselbe Tempo bzw. dieselbe Intensität aufrechterhalten wird. Der Körper befindet sich bei konstanter Intensität in einer optimalen Balance zwischen Unterforderung und Überanstrengung.

Die Sache mit der Ernährung

Reicht Sport also aus, um effektiv abzunehmen? Nein!

Ausreichende Bewegung ist zwar wichtig für den Organismus, in Verbindung mit einer ungesunden Ernährung sind jedoch auch aktive Menschen nicht selten dick. Viele Produkte, die man heute im handelsüblichen Geschäft abgepackt kauft, sind mit synthetischen Stoffen versetzt und reich an Fett und Zucker. Diese Stoffe dienen zwar als Kohlenhydratelieferant, können jedoch nicht einmal annähernd vollständig verwertet werden. Der Überschuss wird eingelagert. Süßspeisen wie Schokolade, Kekse oder Puddings und Softdrinks bestehen in einem hohen Ausmaß aus Zucker. Fertigprodukte und Chips verlassen sich hingegen auf das Fett als Geschmacksträger. Abnehmwillige Menschen sollten daher auf Nahrungsmittel aus der Retorte, Süßigkeiten oder Alkohol verzichten. Die Angabe der Zutaten auf der Rückseite hilft bei der Einschätzung der Wertigkeit von Produkten.

Die 5 Bestandteile einer gesunden Ernährung

Die Ernährungsweise des modernen Menschen unterscheidet sich drastisch von der traditionellen Ernährung früherer Gesellschaften. So schnell sich auch die Produktionsformen der Ernährungsindustrie verändern, so hartnäckig ist der menschliche Organismus sich selbst treu geblieben. Der menschliche Körper hat sich genetisch noch nicht an die neue Lebensweise gewöhnt und beantwortet das Überangebot an fremden und ungesunden Stoffen mit Fettleibigkeit und Krankheiten. Dank der guten Nahrungsversorgung in entwickelten Ländern mangelt es jedoch nicht an traditionellen Alternativen für die modernen Essgewohnheiten. Vereinfacht lässt sich eine gesunde Ernährung in 5 Bestandteilen zusammenfassen.

Eiweiß

Eiweißreiche Speisen führen dem Organismus Protein zu und unterstützen diesen beim Muskelaufbau. Indem Proteine bei der Aktivität in den Muskelsträngen zum Einsatz kommen, wird die benötigte Regeneration der Muskeln verkürzt. So kann der Körper länger und intensiver beansprucht werden und beim Trainieren ein optimales Aktivierungsniveau erreichen.

Enthalten in:

  • Nüssen
  • Milchprodukten
  • Fleisch und Fisch
  • Eier

Vitamine

Vitamine wirken sich in vielerlei Hinsicht auf die verschiedenen chemischen Abläufe im Stoffwechsel aus. Sie sind zwar keine Energieträger, zeichnen sich jedoch trotzdem durch unentbehrliche Funktionen für die Vitalität und Leistungsfähigkeit aus. Obendrein verbessern Vitamine wie Vitamin C die Immunabwehr und schützen vor Infektionskrankheiten.

Enthalten in:

  • Gemüse
  • Obst
  • Fleisch und Fisch

Omega-3-Fettsäuren

Der Name klingt natürlich erst einmal paradox. Omega-3-Fettsäuren sind jedoch essenzielle Fettsäuren, die der Körper für den Aufbau von Stoffwechselprodukten benötigt. Sie werden darüber hinaus in vielen funktionellen Prozessen eingesetzt, wie zum Beispiel bei der Bekämpfung und Vorbeugung von Entzündungen im Körper.

Enthalten in:

  • Fisch
  • Avocado
  • Algen
  • pflanzliche und Fischöle

Antioxidantien

Antioxidantien erfüllen eine Vielzahl von Funktionen im menschlichen Körper. Die wichtigste besteht darin, freie Radikale zu fangen und unschädlich zu machen. Freie Radikale stehen im Verdacht, das Altern zu beschleunigen. Sie wirken sich durch Oxidationsreaktionen auf verschiedene gerontologische Prozesse aus. Antioxidantien schützen den Organismus vor dem Einfluss der freien Radikalen.

Wasser

Wasser gilt nicht umsonst als das Lebenselixier schlechthin. Da Wasser bei so gut wie jedem Stoffwechselprozess in irgendeiner Form involviert ist, spielt es auch beim Thema Abnehmen eine Rolle. Wasser spült Schadstoffe aus dem Körper und wirkt entschlackend. So können Fettpolster aus dem Gewebe gelöst und verbrannt werden. Als Faustregel für eine ausreichende Wasserversorgung gelten 2 Liter pro Tag.

Ihre Ernährungsberatung für einen gesunden Lebensstil

Die hier vorgestellten Tipps zur richtigen Ernährung können natürlich nur als vage Richtlinien gelten. Um einen präziseren Einblick in die Prozesse des Metabolismus (Stoffwechsel) einzusteigen, lohnt sich der Gang zu unserer Schlank + Vital Ernährungsberatung. Diese weiß genauestens über die einzelnen Tricks und Kniffe der perfekten Nahrungsaufnahme Bescheid und wird Ihnen zum Erfolg verhelfen. Überdies werden im Laufe unserer Ernährungsberatung persönliche Voreinstellungen und besondere Merkmale für eine gründliche Begutachtung herangezogen. Auf diese Weise kann der Ernährungsplan auf Sie zugeschnitten und personalisiert werden. Wenden Sie sich also für mehr Informationen an unsere Ernährungsberatung, die Ihre hier gewonnenen Erkenntnisse erweitert und Sie ergänzend betreut! Mit der richtigen Ernährung und ausreichend Sport schwindet der Bauchumfang im Nu.